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Pressemitteilung

Dr. Eva Eisenhardt-Borsche (ÖDP) kandidiert im Wahlkreis Kreuznach

Gesundheits- und Friedenspolitik sind Themenschwerpunkte

Dr. Eva Eisenhardt-Borsche

Bad Kreuznach. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat für den Wahlkreis 201 Kreuznach die Ärztin für Allgemeinmedizin Dr. Eva Eisenhardt-Borsche als Direktkandidatin aufgestellt. Die 65jährige Eisenhardt-Borsche lebt in Bad Kreuznach und hat eine Hausarztpraxis. Sie ist verheiratet, hat 5 erwachsene Kinder und 7 Enkelkinder.

„Ich möchte mich innerhalb unserer parlamentarischen Demokratie engagieren, weil ich den Eindruck habe, dass man fast nur dort politische Änderungen bewirken kann. Und die werden momentan immer dringender. Nach dem Motto: „Nicht meckern, nicht fordern, sondern machen!“ betont die ÖDP-Kandidatin: „Ziel der ÖDP ist eine menschliche Zukunft jenseits von Wachstumsideologie und Profitstreben.“

Die kommunalen Einrichtungen der Daseinsfürsorge gehören nicht in Privathand und dürfen keinerlei Profitinteressen dienen, betont die Kandidatin weiter. Es dürfen angesichts der Corona-Pandemie im Land auch keine weiteren Krankenhäuser mehr schließen. „Für die Gesunderhaltung gilt, dass weniger oft mehr ist. Neben modernster Ausrüstung von hochspezialisierten Zentren, neben immer mehr Datenerhebung und Qualitätskontrollen braucht der Patient regionale, leicht erreichbare, personell gut ausgestattete kleine Häuser, in denen er menschliche Zuwendung, zeitlich entspannte Pflege und ein gründliches Eingehen auf die Gesamtheit seiner persönlichen Pathologie erwarten darf. Die Steigerung der Lebensqualität durch ärztliche Maßnahmen ist größer, wenn der Patient als ganzer Mensch wahrgenommen wird.

Die Finanzknappheit der Universitäten sollte durch Teilhabe an den Patenten behoben werden, die in ihren Forschungsabteilungen entwickelt wurden und mit denen momentan allein die Industrie Profite macht. So könnten dringend notwendige weitere Studienplätze (Ärztenachwuchs!!) eingerichtet werden, und das „akademischen Prekariat“, der wissenschaftliche Mittelbau, der sich zur Zeit von Zeitvertrag zu Zeitvertrag hangeln muss, könnte endlich unbefristet eingestellt werden. Bildung und Ausbildung ist für Deutschland der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Ebenso wie Kindergärten und Grundschulen sollte daher unbedingt die berufliche und universitäre Ausbildung in den Fokus der Förderung rücken.

Außerdem fordert Eisenhardt-Borsche den Abzug der Atomsprengköpfe aus Rheinland-Pfalz (Büchel), den Erhalt der Therapiefreiheit in der Medizin und Glasfaserkabel statt 5G-Sendemasten, damit wir unter Strahlenschutz ein flächendeckend schnelles Internet im Land sicherstellen können.

Der Wahlkreis Kreuznach umfasst die Landkreise Bad Kreuznach und Birkenfeld. Damit Eisenhardt-Borsche überhaupt zur Wahl antreten kann und auf dem Stimmzettel steht, benötigt die Kandidatin nun noch mindestens 50 Unterstützungsunterschriften. Die entsprechenden Formulare können hier durch die Bürgerinnen und Bürger auch heruntergeladen werden: https://www.oedp-rlp.de/wahlen/bundestagswahl-2021/direktkandidatinnen-und-direktkandidaten

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